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Bonitäts- und Wirtschafts-
informationen über Unternehmen und Privatpersonen

Möchten Sie schnell und verlässlich wissen, ob Sie mit bonitätsstarken Kunden und Geschäftspartnern zusammenarbeiten? Sie suchen eine flexible und zuverlässige Lösung, um sich vor Zahlungsausfällen zu schützen und Ihre Liquidität zu sichern?
Mit Wirtschaftsauskünften und den bewährten Bonitätskennzahlen von CRIF treffen Sie garantiert die richtigen Entscheidungen.

Bonitäts- und Wirtschaftsinformationen
über Unternehmen und Privatpersonen

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Verlässliche Daten für sichere Geschäfte

Vor Forderungsausfall und schlechten Zahlern schützen

Zuverlässige Wirtschaftsauskünfte über Unternehmen und Privatpersonen

Daten zu 56 Mio. Privatpersonen und 4,5 Mio. Unternehmen in Deutschland

nationale und internationale Auskünfte aus über 200 Ländern

einfache und übersichtliche Bonitätskennzahlen

konfigurierbare Monitoringlösungen für mehr Sicherheit bei Bestandskunden

Kennen Sie die wirtschaftlichen Verhältnisse Ihrer Unternehmens- oder Privatkunden?
Die aktuellen CRIF-Informationen liefern Ihnen wichtige Entscheidungsgrundlagen im gesamten Geschäftsprozess des Kunden-Managements.

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Umfangreiche Daten für sicherere Kreditentscheidungen

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Umfangreiche Daten für sicherere Kreditentscheidungen
Handelsregister Gewerbe und Freiberufler Privatpersonen Webcrawling, Presse und Medien Selbstauskünfte Zahlungserfahrungen Inkassomerkmale Schuldnerverzeichnis Insolvenzen Jahresabschlüsse

Handelsregister

Alle Daten aus den deutschen Handelsregistern sind in der CRIF Datenbank gespeichert.

Jährlich werden rund 650.000 Handelsregister-Bewegungen in einem automatisierten Verfahren eingespeist, davon ca. 160.000 Neueintragungen, 380.000 Veränderungen und 80.000 Löschungen. CRIF bezieht neben den veröffentlichungspflichtigen  Merkmalen auch Listen von Gesellschaftern- und Kommanditisten.

Neben dem Handelsregister bezieht CRIF auch Informationen aus den Vereins-, Genossenschafts-, Partnerschafts- und Gesellschaftsregistern.

Gewerbe und Freiberufler

CRIF bezieht Informationen von nicht eingetragenen Betrieben u.a. von Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und aus persönlichen Interviews der CRIF-Rechercheure, sowie aus Internetrecherchen und dem Webcrawling.

Hintergrund: Je nach Branche und Umsatz sind kleinere Betriebe und Freiberufler nicht zur Eintragung ins Handelsregister verpflichtet. Gewerbebetriebe und die meisten Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GBR) müssen sich beim Gewerbeamt der jeweiligen Gemeinde/Stadt anmelden. Anders als beim Handelsregister besteht keine Veröffentlichungspflicht für An- und Abmeldungen.

Privatpersonen

Personenbezogene Daten, welche CRIF speichert, stammen überwiegend aus öffentlichen Verzeichnissen, wie dem Schuldner-, und Insolvenzverzeichnis oder den Handels-, Partnerschafts-, Genossenschafts- oder Gesellschaftsregistern.

Auch Inkassodaten zu Privatpersonen werden erhoben. CRIF bezieht eine Vielzahl an Inkassomerkmalen von Inkassounternehmen aus der CRIF-Gruppe und zahlreichen weiteren Inkassounternehmen in Deutschland.

Selbstverständlich erfolgt die Datenspeicherung nur bei Vorliegen einer zulässigen gesetzlichen Grundlage und unter Beachtung der Datenschutzgrundverordnung. Ein unmittelbarer Bezug von Daten aus den deutschen Einwohnermeldeämtern ist aus Datenschutzgründen selbstverständlich nicht möglich.

Webcrawling, Presse und Medien

Um auch aktuelle regionale und überregionale Meldungen aus den Medien berücksichtigen zu können, werten eigene KI unterstützte Webcrawler rund um die Uhr das Internet nach einer Vielzahl von Suchbegriffen und Ereignissen aus.

Identifizierte Informationen werden der Datenpflegeabteilung zugeführt und von geschultem Personal auf Relevanz geprüft. Darüber hinaus werden zahlreiche regionale und überregionale Zeitungen und Magazine ausgewertet.

Selbstauskünfte

Nicht alle relevanten Daten können öffentlichen Registern entnommen werden. Derartige Geschäftszahlen werden daher im Rahmen von Interviews mit verantwortlichen Personen in den  Unternehmen erhoben.

Darüber hinaus erhalten Unternehmen auf Wunsch regelmäßig ihre Eigenauskunft und können Änderungen zu ihren Auskunftsdaten mitteilen. Informationen aus Selbtauskünften werden anhand von Vergleichswerten auf Plausibilität geprüft.

Zahlungserfahrungen

Zu den s.g. weichen Merkmalen gehören die Zahlungserfahrungen.

Um möglichst viele Zahlungserfahrungen auswerten zu können, betreibt CRIF mit dem Deutschen Debitoren Monitor (DDM) den wohl modernsten Zahlungserfahrungspool in Deutschland.

Große Unternehmen, z.B. Großhändler und Industriebetriebe liefern mehrmals monatlich Debitoren mit überfälligen Zahlungen in den Pool ein.

Die Teilnehmer schützen sich damit gegenseitig durch die Früherkennung von Zahlungsstörungen. Aber auch nicht am Pool teilnehmende CRIF-Kunden können über den Payment-Morality-Index (PMI) von den wichtigen Daten profitieren.

Inkassomerkmale

Inkassodaten gehören ebenfalls zu den weichen Negativmerkmalen und sind für die Früherkennung von Zahlungsproblemen wichtig.

CRIF bezieht eine Vielzahl an Inkassomerkmalen aus der gesamten deutschen Inkassowirtschaft.

Die Einmeldung ist an gesetzlich festgelegte Voraussetzungen gebunden.

Schuldnerverzeichnis

Eintragungen im Schuldnerverzeichnis gehören zu den harten Negativmerkmalen und spielen eine elementare Rolle bei der Risikobewertung von Personen.

Jährlich werden rund 2 Mio. Schuldnerregistermerkmale durch CRIF verarbeitet.

Hintergrund: Zwangsvollstreckungs-handlungen durch Gerichtsvollzieher führen bei festgestellter Vermögenslosigkeit bzw. Zahlungsunfähigkeit von Schuldnern zu Eintragungen im Schuldnerverzeichnis. Ausprägungen sind  z.B. die Abgabe der Vermögensauskunft oder die Nichtabgabe der Vermögensauskunft.

Insolvenzen

Im Insolvenzregister werden alle eröffneten Insolvenzverfahren geführt.

Im Jahr 2025 wurden ca. 76.000 Privatinsolvenzen und ca. 24.000 Unternehmensinsolvenzen in Deutschland gezählt und durch CRIF verarbeitet. 

CRIF bezieht alle Merkmale tagesaktuell, ordnet diese in der Datenbank zu und aktualisiert die Bonität.

Jahresabschlüsse

CRIF verarbeitet und bewertet jährlich rund 1,4 Mio. Jahresabschlüsse von Unternehmen.

Bilanz- und Jahresabschlussdaten sind unverzichtbare Kriterien für die mittel- und langfristige Bonitätsbewertung von Unternehmen.

Bilanzen werden in einem zertifizierten Verfahren durch CRIF analysiert und die Bilanzkennziffern 

  • Eigenkapitalquote
  • Liquiditätskennzahl
  • Gesamtkapitalrentabilität 

bewertet. Daneben wird ein eigenes

  • CRIF-Bilanzgrade

gebildet, das die Gesamt-Bilanzgüte zusammenfasst.

In großer Anzahl erhält CRIF auch Geschäftsberichte von Unternehmen bereits vor der amtlichen Veröffentlichung.

Hintergrund: Kapital-gesellschaften und bestimmte Personengesellschaften müssen ihre Abschlüsse in strukturierter Form beim Bundesanzeiger einreichen. CRIF bezieht alle Jahresabschlüsse unmittelbar vom Bundesanzeigerverlag. Dazu gehören auch s.g. Mikrobilanzen von kleineren Kapitalgesellschaften mit geringer Bilanztiefe.

CRIF vereint Daten von Privatpersonen und Unternehmen in einer gemeinsamen konsistenten Datenbank.

Zuverlässige Recherchen und intelligente Verknüpfungen von natürlichen und juristischen Personen, Adressen, Haftungsmerkmalen sowie Bilanz-, Zahlungs- und Negativinformationen erlauben eine zuverlässige Bewertung des Forderungsausfallrisikos von Unternehmen und Privatpersonen.

CRIF Bonitätskennzahlen für zuverlässige Entscheidungen im B2B-Geschäft

CRIF bietet Ihnen einen ganzen Werkzeugkoffer mit Kennzahlen, damit Sie Ihr B2B-Risiko sicher, komfortabel und nachvollziehbar einschätzen können. Die Bewertungsgrundlagen sind langjährig erprobt und basieren auf anerkannten mathematisch statistischen Methoden. Die Kennzahlen stehen je nach Auskunftsprodukt zur Verfügung.

Der Bonitätsindex prognostiziert die Ausfallwahrscheinlichkeit eines deutschen Unternehmens innerhalb der nächsten 12 Monate als Ergebnis permanenter Analysen des CRIF Datenbestandes und statistischer Vergleichswerte . Zur Bewertung werden vielfältige Merkmale mit unterschiedlicher Gewichtung herangezogen.

Bei diesem Beispiel beträgt die Ausfallwahrscheinlichkeit 7,41 %.

 

 

 

 

 

Folgende unternehmensbezogene Merkmale werden für die Bewertung herangezogen:

  • Rechtsform
  • Haftungskapital
  • Negativmerkmale
  • Zahlungserfahrungen
  • Bilanzgrade
  • Unternehmensalter
  • Jahresumsatz
  • Mitarbeiteranzahl
  • Grundbesitz
  • Verknüpfungen handelnder Personen

Darüber hinaus werden auch allgemeine Merkmale berücksichtigt:

  • Ausfallwahrscheinlichkeit der Branche
  • Ausfallwahrscheinlichkeit in der Wirtschaftregion

Neben dem Bonitätsindex ist die Höchstkreditempfehlung eine weitere wichtige und entscheidungsrelevante Information bei der Bestimmung von Kreditlimiten.  Er bezeichnet den von CRIF vorgeschlagenen Betrag für eine Kreditlinie zum angefragten Unternehmen. Der Höchstkredit wird angegeben, wenn dafür ausreichende Daten zur Verfügung stehen.

Beispiel für eine Kreditempfehlung

Das wirkungsvollste Instrument zur Früherkennung von Liquiditätsproblemen ist das Auswerten von Zahlungserfahrungen.

CRIF betreibt mit dem Deutschen Debitoren Monitor, kurz DDMonitor, einen der modernsten Zahlungserfahrungspools in Deutschland. Namhafte Unternehmen aus den verschiedensten Branchen melden ihre Zahlungserfahrungen in automatisierten Prozessen permanent in den DDMonitor ein und erhalten im Gegenzug ein Monitoring Ihrer Bestandskunden.

Aber auch ohne am DDMonitor aktiv teilzunehmen, profitieren CRIF – Kunden von den wertvollen Zahlungserfahrungen. Dafür wurde der Payment Morality Index (Zahlungserfahrungs-Index) entwickelt. Er verdichtet Informationen zu Zahlungserfahrungen und drückt das Risiko von nicht fristgerechten Zahlungen aus.

Der PMI besteht aus zwei Zahlenwerten, die den aktuellen Wert des Index sowie den Durchschnitt der letzten 6 Monate anzeigen. Dadurch ist es möglich Trends zu erkennen.

Bei diesem Beispiel lassen sich gut das saisonale Zahlungsverhalten und das tendeziell wachsende Risiko von Zahlungsverspätungen erkennen.

Das Bilanzgrade ist eine Kennziffer, die Aufschluss über die wirtschaftliche Stabilität und Rentabilität gibt und kann einen Wert zwischen 1,0 (sehr gut) und 5,0 (sehr schlecht) annehmen. Im Gegensatz zum Bonitätsindex, der die aktuelle Gesamtbewertung darstellt, ist das Bilanzgrade eine Stichtagsbetrachtung und basiert auf Zahlenmaterial aus der Vergangenheit. Das Bilanzgrade beeinflusst den Bonitätsindex.

CRIF beurteilt die Bilanzen juristischer Personen, soweit diese im Bundesanzeiger veröffentlicht oder hinterlegt worden sind. Ferner können auch Bilanzen von bilanzierungspflichtigen Kaufleuten enthalten sein, die (noch) nicht im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden, z.B. bei Selbsteinreichung.

Grundlage für das Bilanzgrade bilden folgende Einzelkennziffern, die in CRIF-Auskünften ebenfalls dargestellt werden.

  • Eigenkapitalquote
  • Liquiditätskennzahl
  • Gesamtkapitalrendite

Bei diesem Beispiel wird dem analysierten Unternehmen eine sehr gute Bilanzbewertung attestiert.

In CRIF-Auskünften wird das Bilanzgrade chronologisch dargestellt.

Die Eigenkapitalquote zeigt, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital ist.

Richtwerte:

  • < 10,00           unbefriedigend
  • 10,01 -32,00  befriedigend bis gut
  • > 32,00           sehr gut

Bedeutung

  • Die EK-Quote ist Grundlage für die Beschaffung zusätzlicher Finanzmittel.
  • Eine hohe EK-Quote verbessert die Haftungsbasis gegenüber Gläubigern.
  • Sie dient der Absicherung von Verlusten und sichert Unabhängigkeit von Fremdkapitalgebern.
In CRIF-Auskünften wird die Eigenkapitalquote chronologisch dargestellt.

Die Liquiditätskennzahl spiegelt die finanzielle Abhängigkeit von externen Gläugibern wider.

Richtwerte:

  • < 0,6             unbefriedigend
  • 0,61 – 2,00   befriedigend bis gut
  • > 2,00           sehr gut

Bedeutung

  • Je höher die Liquiditätskennzahl, desto niedriger ist die finanzielle Abhängigkeit
  • Je höher die Liquiditätkennzahl, desto resistenter ist das Unternehmen in schwächeren Phasen und in Krisen.
In CRIF-Auskünften wird die Liquiditätskennzahl chronologisch dargestellt.

Die Gesamtkapitalrendite gibt die Verzinsung des im Unternehmen eingesetzten Gesamtkapitals an.

Richtwerte:

  • < 2,00            unbefriedigend
  • 2,01 – 10,00  befriedigend bis gut
  • > 10,00          sehr gut

Bedeutung

  • Die s.g. Unternehmensrendite steht für die Effizienz und Fähigkeit eines Unternehmens, mit dem zur Verfügung stehenden Vermögen nachhaltig Gewinne zu erzielen. Je höher die Rendite, desto besser wirtschaftet ein Unternehmen mit dem eingesetzten Kapital.
In CRIF-Auskünften wird die Gesamtkapitalrendite chronologisch dargestellt.

Auch Ereignisse in Unternehmen, die von den typischen bonitätsrelevanten Merkmalen nicht dargestellt werden, können bei kleinen und mittleren Betrieben auf besondere Ausfallrisiken hinweisen. Ob ein Firmenübergang, ein Umzug, ein Wechsel der Geschäftsführung oder eine außergewöhnliche Häufung von  Auskunftsanfragen positiv oder negativ zu bewerten ist, sollte im Einzelfall entschieden werden.

Der Auffälligkeitsindex weist bei kleinen und mittleren Betrieben auf derartige Ereignisse hin. Er verdichtet die festgestellten Informationen zu einem Index, der zur Steuerung manueller Nachprüfungen durch Kreditentscheider eingesetzt werden kann.

Der Auffälligkeitsindex basiert auf zwei Teilwerten:

  1. Anzahl von Auskunftsanfragen innerhalb bestimmter Zeiträume
  2. Veränderungen im Unternehmen, z.B. Rechtsform, Umzug etc
Das Beispiel zeigt einen hohen Auffälligkeitsindex.

Ein Erklärvideo zum aktuellen Bonitätsindex 4 finden Sie hier.

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